Pfarrei Sindlbach

Vorbemerkung: Der Übergang zur Reformation ist nicht genau zu bestimmen. Spätestens ab 1556 (offiielle Einführung der neuen Lehre in der Oberpfalz durch Ottheinrich) ist aber von lutherischen Pfarrern auszugehen; ab 1582 calvinische Pfarrer; Rekatholisierung 1626.

Da 1643 im Dreißigjährigen Krieg der Pfarrhof zerstört wurde, daß in den folgenden Jahrzehnten kein Pfarrer mehr in Sindlbach. Einen eigenen Seelsorger am Ort gab es in Sindlbach offenbar erst wieder 1702.

Der Series Parochorum ist erst ab Georg Guldenkopf (1691 - 1734) lückenlos (für die Zeit davor vgl. die Anmerkungen zu Gnadenberg!)

besonders hingewiesen sei auch auf die Zusammenstellung bei Michael Odorfer, Sindlbach Lesebuch über Burg Haimburg, Heimatdorf und Heimatkirche, 1981, S. 86-90, der leider keine Quellenangaben macht, so daß seine Daten nicht überprüft werden konnten.

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<1> Odorfer hat "1513 Johann Andreas noll(Ull) von Berching stammend" - Doppelnamen sind alledings in dieser Zeit bei Nichtadligen sehr selten! Insofern besteht der Verdacht, daß Odorfer hier einfach die zwei vermutlich an zwei verschiedenen Stellen gefundenen Namen miteinander "in Einklang" zu bringen versucht.

<2> Odorfer nennt für 1555 einen "Erasmus Creppelein" (auch "Crembel") - sehr wahrscheinlich verlesen für "Haupelein"; daneben führt er aber genauso ERasmus Häubel/Heupelius für 1556 an - daß es sich bei Erasmus "Creppel/Heupel"tatsächlich um zwei verschiedene Personen handelt, erscheint kaum denkbar!

<3> Odorfer hat "Landfum" (möglicherweise Lesefehler):

<$> Odorfer hat stattdessen irrtümlicherweise "1734-40 Pfarrer Michael Schärl". Tatsächlich war aber Schärl 1734 nur für kurze Zeit übergangsweise Provisor der Pfarrei.

 

 

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Sindlbach

siehe Gnadenberg