
Im Gottesdienst am Ende der Amtszeit von Papst Benedikt XVi. würdigte die Pfarrei St. Sebald dessen Wirken. Domkapitular und Dekan Alois Ehrl sprach im Namen der Gläubigen den Dank aus für den acht-jährigen schweren Petrusdienst, den der Papst geleistet habe. Er hob hervor, dass der Weg von Papst Benedikt , nach dessen Worten, nicht von der Kirche und vom Kreuz wegführe, sondern dass er sich in einer anderen Weise, die seinem Alter und körperlicher Verfassung entspreche, Gott und der Kirche im Gebet und Meditation nahe sein wolle. Mit Auszügen aus den päpstlichen Verlautbarungen und Reden wurde noch einmal intensiv an das Wirken des Papstes dankbar erinnert, die von Vertretern aus der Kirchengemeinde nach dem Lied "Wer glaubt ist nicht alle" (das einst anlässlich des Besuch des Heiligen Vaters in Regensburg ) vorgetragen wurden. Dazu vertrat Benedikt Rampelt als Ministrant die Jugend. Er erinnerte mit seinem Textauszug vom Jugendtag an die hoffnungsvolle Einschätzung des Papstes zur Jugend. Diakon Alois Vieracker trug Auszüge über die Bedeutung von Ehe und Familie vor. Käthe Grimm vom Besuchsdienst für Kranke und Senioren erinnerte mit ihrem Text an die Worte des Papstes zu den älteren und sozial schwachen Menschen. Pfarrvikar Marcel Akoumany trug Gedanken des Papstes zum Priestertum und Ordensleben vor, während die Pfarrgemeinderätin Claudia Luxenburger Auszüge zur Wiedererlangung der Einheit mit orthodoxen, evangelischen und katholischen Christen vortrug. Über die Mitverantwortung der Christen gegenüber der Umwelt und Natur las Wolfgang Kleinert als Vertreter der Kirchenverwaltung und Armin Schorler vom Missionskreis erinnerte mit einem Text von Papst Benedikt über Glaube und Vernunft.
(Ursula Kaiser-Biburger)
Die katholische Kirchengemeinde St. Sebald feierte würdig und ausgiebig das ungewöhnliche Ereignis des Doppel-Priester-Jubiläums. Im Mittelpunkt standen das 40-jährige Priesterjubiläum von Domkapitular und Dekan Alois Ehrl sowie das 25-jährige Jubiläum von Dr.Dr. Michael Gmelch, Militärdekan in Flensburg, der in Schwabach aufgewachsen ist. Die Gemeindemitglieder erlebten festlichen Gottesdienst, einen umfangreichen Festakt, der mit einem fröhlichen Pfarrfest abgeschlossen wurde. Beim Gottesdienst standen neben den Schwabacher Geistlichen der leitende Militärdekan Monsignore Rainer Schadt, die beiden stellvertretenden Dekane des Dekanats Roth-Schwabach Franz-Josef Gerner aus Hilpoltstein und Erwin Westermeier aus Georgensgmünd sowie die beiden Weggefährten aus Eichstätt Subregens Thomas Stübinger und Kaplan Michael Wohner am Altartisch. Die Predigt hielt der aus Schwabach stammende Pfarrer Dr. Michael Kleinert. Ausgehend vom Sonntagsevangelium, das die Aussendung der Apostel behandelte, ging Pfarrer Dr. Kleinert darauf ein, dass sich durch die Loslösung von allem Vertrauten erst die Freiheit auftue, um ein Bote Gottes sein zu können. Vor diesem Hintergrund blickte er unter Berücksichtigung der Lebensläufe der beiden Jubilare und der geschichtlichen Daten zurück. Für Dr. Keinert sei es daher klar, dass "das, was damals begann, längst nicht bei den beiden zu Ende ist". Denn diese seien Boten eines Gottes, der möchte, dass die Menschen heil werden. Und dies sei doch wohl eine der schönsten Aufgaben, den Menschen zu helfen, Gottes Spuren in ihrem Leben zu entdecken. Musikalisch wurde die Gottesdienstfeier gestaltet von Organist Karl Franz sowie einer sehr schönen Liedauswahl des Kirchenchors unter der Leitung von Erwin Feith und des Jugendchors unter Regie von Philipp Köhner. Am Ende brachten noch die Kinder des Kindergartens St. Monika aus Limbach für die Jubilare ein fröhliches musikalisches Ständchen. Danach schloss sich der "weltliche" Festakt mit der großen Gratulationskur der Vereine und Verbände im Markgrafensaal an. Den Anfang übernahm die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Krimhild Thürauf. die für die Pfarrei St. Sebald und im Namen von Gabriele Gottfried, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Peter und Paul gratulierte. Musikalische Glückwünsche überbrachten der Kirchenchor und die Sängerinnen und Sänger von "Cantate Dominum" mit Walter Greschl sowie der Jugendchor von St. Sebald. Petra Novotny oblag es mit viel Übersicht durch die lange Programmliste der Gratulanten zu führen. Dazu zählten Albert Rösch (Dekanatsratsvorsitzender aus Eichstätt), der evangelische Dekan Klaus Stiegler, der Militärdekan Monsignore Rainer Schadt, der mit seiner kurzweiligen und humorvollen Ansprache all die Zuhörer mitzureißen wusste, Rosemarie Meinhold und Doris Novotny, die beiden Vorsitzenden vom Ökumene-Ausschuss, Michael Reichel von der Evangelischen Allianz, Claudia Kuhn vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), Anni Heidingsfelder und Franz Hoyer von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung sowie Christa Uhl von der Schwabacher Kolpingsfamilie. Nachdem Domkapitular Alois Ehrl und Dr. Dr, Michael Gmelch wichtige Lebensstationen mit Bildern vorgestellt hatten, überraschten die Kinder vom Kinderhaus St. Sebald und St. Stilla mit einem lustigen, pantomimischen Konzert der Frösche. Emotionaler und auch musikalischer Höhepunkt bildete die musikalische Liebeserklärung an die Heimat von Pfarrer Ehrl, die sich Karl Franz ausdachte: 77 kleine Glockenspiele wurden an 77 Gäste aushändigt und auf der Bühne sah man große Papierbuchstaben in Form von Bäumen und eines Herzes mit der Botschaft: "Ich liebe den Böhmerwald". Dazu spielte Karl Franz das Böhmerwald-Lied auf dem Akkordeon, während dabei alle Glockenspiele einen zarten, sonoren Klangteppich bildeten. Das bewegte nicht nur das Herz von Domkapitular Ehrl! Danach ging es nahtlos über zum Pfarrfest im Pfarrhof. Hier warteten der beliebte Sketch aus dem Pfarrhaus, die nicht wegzudenkende Tombola, und das gigantische Kuchenbuffet des KDFBs und die wohltuenden Handmassagen der Familien- und Altenhilfe, die es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, durch ihre Leitung Glückwünsche an Domkapitular Alois Ehrl auszusprechen wie auch die frühere Pfarrschwester Marianne Nißl und Oberin Schwester Rosemarie Netter aus Abenberg. Traditionell wurde der große Festtag wie immer beim Pfarrfest mit einem schönen Orgelkonzert von Karl Franz, dem kreativen Musikus von St. Sebald, abgeschlossen.



Auf mehreren hundert Metern folgten die katholischen Gläubigen Schwabachs dem Allerheiligsten unter dem Baldachin am Festtag Fronleichnam. Ehe die Prozession zu den Altar-Stationen mit den herrlichen Blumenteppichen aufbrach zum Hof der Luitpoldschule, am Alten Friedhof und zum Schlusspunkt in der Kirche St. Sebald, wurde auf dem Marktplatz Gottesdienst gefeiert. Hier kamen mehrere Hunderte von Gläubigen zusammen, um die festliche Eucharistiefeier mit Domkapitular und Dekan Alois Ehrl und seinen geistlichen Mitbrüdern Pfarrer Georg Heinloth, Pfarrvikar Marcel Akoumany, Kaplan Armin Heß und Diakon Alois Vieracker am blumenreich geschmückten Altar vor der Fürstenherrberge mitzuerleben. Domkapitular Alois Ehrl verwies in seiner Ansprache darauf hin, dass in der heutigen Zeit viele Menschen mittlerweile diesen Fronleichnamstag, das Fest, mit dem der Leib des Herrn besonders hervorgehoben und gewürdigt wird, dazu benützten, sich anderweitig zu beschäftigen. Allerdings werde dieser Leib Jesu in der Eucharistiefeier zum Brot des Lebens. Damit würde an Jesus selbst und seine Tisch- und Mahlgemeinschaften erinnert. Dieses Brot ermahne aber die Menschen nicht nur an sich selbst, sondern an andere zu denken. Jesus fordere die Menschen auf, solidarisch mit den Armen zu sein und auch tätig zu werden. "Er erwartet von uns Einsatz!", bekräftigte Domkapitular Alois Ehrl. Sonst würde man nämlich "eigenbrödlerisch" werden. Dieses Brot sei ein Geschenk Gottes, das den Lebenshunger stillen könne. "Als Zeichen dafür, dass wir dieses Geschenk nicht aus den Augen verlieren wollen, tragen wir dieses Brot auch durch die Straßen. So können wir auch andere auf dieses Brot aufmerksam machen.", erklärte Pfarrer Alois Ehr. Von daher sei der Spruch "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.", kein Ausdruck von Abhängigkeit und Resignation, sondern vielmehr eine Ansage des Glaubens an einen "Brotgeber", der sich sehen lassen könne.



Zum 85. Geburtstag von Schwester Marianne Nißl
Enge Verbundenheit besteht immer noch zwischen der früheren Pfarrschwester Marianne Nißl und "ihren" Schwabachern. Über 50 Jahre war sie "Chefin" im Pfarrbüro von St. Sebald. So war es eine Selbstverständlichkeit, dass eine kleine Abordnung aus Schwabach ins Seniorenheim der Abenberger Schwester kam, um der früheren Pfarrschwester zum 85. Geburtstag zu gratulieren. Angeführt wurde die Delegation von Pfarrer Georg Heinloth und Krimhild Thürauf, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. Zusätzlich hatten sich noch Pfarrgemeinderätin Claudia Luxenburger, das früheren Mesner-Paar Siegfried und Erna Schreiber, die Pfarrhausfrau Rosina Streber sowie Gabriele Englert angeschlossen, die heute zusammen mit ihren beiden Kolleginnen die Nachfolge von Schwester Marianne in St. Sebald übernommen hat. Bei der kleinen Feier im Kloster waren selbstverständlich die Regionaloberin Schwester Renate Schleer und Lokaloberin Schwester Rosmarie Netter mit dabei wie auch der frühere Schwabacher und Abenberger Klosterpfarrer Jakob Meyer sowie der Abenberger Bürgermeister Werner Bäuerlein, um der Jubilarin herzlichst zu gratulieren


Die feierliche Amtseinführung von Domkapitular Alois Ehrl und seinen beiden Stellvertretern fand am Sonntag, 13.11.2011 in St. Sebald statt. mehr




Samstag 18.00 Uhr Filialkirchen Penzendorf (gerade Monate) und Vogelherd (ungerade Monate) im Wechsel
Sonntag 9.00 Uhr, 10.30 Uhr, 19.00 Uhr St. Sebald
Beichtgelegenheit Samstag 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Sonntag 10.00 Uhr Filialkirche Eichwasen
Sonntag 10.15 Uhr Filialkirchen Penzendorf (ungerade Monate) und Vogelherd (gerade Monate) im Wechsel