

Am 16. April war Start unserer Kirchenrenovierung. Bereits einen Tag nach unserer schönen Erstkommunionfeier wurden die Arbeiten zur Unterfangung der nördlichen Seitenmauer begonnen, die Kirchenbänke abmontiert und im Kircheninneren die ersten Schächte ausgehoben. In dieser Ausgabe des Pfarrbriefes erhalten Sie viele Informationen zum weiteren Fortgang der Baumaßnahmen. Beispielsweise möchten wir Ihnen immer ein aktuelles Zeittableau mit den anstehenden Teilprojekten zur Hand geben, auch eine Art Spendenbarometer oder auch einfach Erklärungen über das Ziel der jeweiligen Aktion. Neben dem bereits stattgefundenen Informationsabend werden auch immer wieder „Baustellenbegehungen“ angeboten werden.
Es wäre jedoch fatal, wenn wir in dieser 1 ½-jährigen Bauphase all unsere Kraft nur in das äußere Bauwerk legen würden. Es ist mein und sicherlich auch Ihr Anliegen, dass wir nicht nur den „äußerlichen Putz“ auf Hochglanz bringen, sondern auch etwas für die Verlebendigung unserer Pfarrgemeinde investieren. Dazu hat sich bereits mehrmals eine Gruppe „Dialogprozess“ getroffen. Diese vom Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, angeregte Plattform möchte auf unserer Pfarrebene versuchen, unser derzeitiges Pfarrleben zu untersuchen und neue oder verbesserte Initiativen zu starten. Diese Initiative findet meine volle Unterstützung.
So ein Prozess soll aber nicht von „oben“ verordnet werden. Ich möchte Sie aufrufen und bitten, auch Ihre Ideen, Meinungen und vor allem auch Vorschläge einzubringen. Dazu haben wir das Format eines Fragebogens gewählt, das dieser Ausgabe beiliegt. Nähere Erläuterungen siehe dort. Machen Sie davon regen Gebrauch. Ich freue mich auf viele gute Ideen, konstruktive Kritik und ein pfingstliches Aufblühen unserer Pfarrgemeinde in Rebdorf, auf dem Blumenberg und in Wasserzell.
Gottes Segen und dazu die Kraft des Hl. Geistes

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich:
Pfarramt Eichstätt - Rebdorf, Tel.: 4383
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Büro: Montag 9.00-11.00 – Mittwoch 10.00 – 12.00 – Freitag: 9.00 – 11.00 Uhr

Im Frühjahr 2011 rief die Deutsche Bischofskonferenz unter Federführung von Erzbischof Zollitsch zum „Dialog“ auf. Auf allen Ebenen der katholischen Kirche sollten Gespräche stattfinden, um eine Vertiefung des Glaubens zu erreichen. Im Jahr 2015 jährt sich zum 50. Mal das Ende des II. Vatikanischen Konzils. In den Jahren bis dorthin soll unter verschiedenen Gesichtspunkten die Situation der Kirche von heute beleuchtet werden.
Wir, in unserer Pfarrei – wir, das sind einige Pfarreimitglieder zusammen mit Pater Michael –, haben diese Idee aufgegriffen, doch nicht um kirchenpolitische Diskussionen zu führen. Wir wollen den Blick auf die Pfarrei St. Johannes Rebdorf richten. Was wollen wir in unserer Pfarrei mit dem Dialog erreichen? Wer ist im Dialog angesprochen? Und was gilt es zu besprechen? Wir denken, dass als Dialogpartner wir alle in der Pfarrei gemeint sind. Wir sollten miteinander ins Gespräch kommen und uns über die Situation in unserer Pfarrei austauschen: Wie können wir den Glauben bei uns vor Ort lebendiger gestalten? Natürlich gab es schon immer viele Überlegungen, Anstrengungen und Aktivitäten in den verschiedenen Gremien, wie z.B. Kinder- und Familienkirche, Liturgieausschuss, Ausschuss für Feste und Feiern, Musikgruppen und vieles andere mehr. Nicht zuletzt ist auch dem pausenlosen Einsatz unseres Pfarrers Pater Michael zu danken.
Aber vielleicht ist es sinnvoll, den Dialoggedanken der deutschen Bischofskonferenz auch in unserer Pfarrei aufzugreifen und nach Verbesserungen zu suchen. Dann kann weiterhin ein christliches Miteinander gelingen, und wir fühlen uns in unserer Pfarrei zuhause. Dieses Miteinander gelingt nur, wenn wir uns hier geborgen und verstanden erleben. Jeder soll sich einbringen können, wie er es vermag. Rivalitäten können durch Gespräche geschlichtet werden. Jeder soll sich ernst-genommen fühlen.
Deswegen wollen wir versuchen, einen Dialog anzuregen, der uns bisher nicht gehörte Anregungen entdecken lässt. Nur so können wir voneinander profitieren.
Sie finden in diesem Pfarrbrief ein grünes Einlegeblatt mit drei Fragen, die Sie bitte beantworten und im Briefkasten der Pfarrei oder in der Box am Eingang zur St. Anna-Kirche in Marienstein einwerfen können. Wir bitten Sie, dies bis spätestens Sonntag, den 17. Juni, zu tun. Das Ergebnis wird im Pfarrgemeinderat besprochen und auch allgemein bekannt gemacht. Wir wollen so Ihre Ideen aufgreifen und versuchen, sie umzusetzen.
Karlheinz Dietl
Altarraumgestaltung
Für die Altarraumgestaltung der Pfarrkirche St. Johannes in Rebdorf ist beabsichtigt, die Raumschale in ihrer Ursprünglichkeit zu belassen und die Umgestaltung in einer einfachen, schlichten Art und Weise vorzunehmen. Teile der bestehenden Ausstattung werden übernommen oder neu geordnet.
Der Chorraum wird durch Beseitigung der Trennwände geöffnet, wodurch mehr Raum und Weite geschaffen wird und bessere Lichtverhältnisse in den Seitenschiffen gegeben sind. Die Nähe zur Gemeinde wird durch den neuen Standort des Volksaltares verbessert. Die Apsis des Chorraums wird auf die ursprüngliche Form zurückgeführt, die Figuren Maria und Johannes sowie die Christusfigur erhalten neue Standorte. Der Tabernakel wird freigestellt.
Die Gestaltung orientiert sich an klaren Formen, einzelne Teile werden geschichtet angeordnet. Zurückhaltende Oberflächengestaltungen lassen das Material zur Wirkung kommen. Jura-Kalkstein als einheimisches Produkt und Sinnbild für Ewigkeit, Messing als sprödes, hartes Metall, dem Stein nicht unähnlich und in seinem matten Glanz nicht aufdringlich, Holz mit seiner Lebendigkeit und Glas mit seinen Möglichkeiten, Lichtwirkungen zu erzielen, bilden die Materialien für die Gestaltung.
Ebenen
Im Chorraum befinden sich zwei Ebenen. Die erste Ebene, die sich bis über die Westkante des zweiten Pfeilers vorzieht, nimmt die Seitenschiffe mit Marienaltar und klassizistischen Altar auf. Auf der zweiten Ebene, die um zwei Stufen zwischen den Pfeilern erhöht ist, befindet sich der neue Volksaltar, der neue Ambo, die Sedilien, der Tabernakel, die Kreuzigungsgruppe und die Glaswand. Ein Podest aus Steinplatten betont den Ort für den Tabernakel zusätzlich.
Altar
Der neue Volksaltar nimmt den zentralen Platz ein. Aus drei Teilen der Mensa des alten Altares ist er aufgeschichtet. Zwischenräume sind mit Messingstreifen abgesetzt. Die Größe orientiert sich an den übernommenen Teilen und beträgt 150 cm in der Breite und 100 cm in der Tiefe. Der Jura-Kalkstein wird an den Seitenrändern fein strukturiert und überschliffen.
Ambo
Aus Teilen des alten Ambos und mit zwei Messingplatten ergänzt setzt sich der neue Ambo zusammen. In seiner Bearbeitung gleicht er sich dem Altar an. Messingplatten bilden das Lesepult und ermöglichen eine Buchablage.
Tabernakel
Der Tabernakel steht in der Mitte der Chorapsis. Auf einer Metallkonstruktion in Kreuzform hebt sich ein Metallkubus aus Messing ab. Als Ablage dient eine angefügte Platte. Massive Steinplatten bilden eine erhöhte Plattform. Auf dieser sind auf Metallstelen das ewige Licht sowie die Osterkerze platziert. Das Messingmaterial ist blank, so dass sich Spiegelungen ergeben, die den Tabernakel immateriell erscheinen lassen.
Kreuzigungsgruppe und Glaswand
Eine Metallkonstruktion nimmt die Kreuzigungsgruppe, als auch die gläserne Wand auf und bildet den neuen Mittelpunkt im Chorraum. Die gestalteten und farbig gefassten Glasscheiben bilden einen Blendrahmen, der Hintergrund für die Figurengruppe ist und die starke Lichteinstrahlung mildert.
Sedilien
Die Sedilien sind mehrere einfache Holzhocker, die aus massiven Ahornbohlen be-stehen. Eine Sitzauflage aus Filz ermöglicht ein angenehmes Sitzen.
Als Kredenz dient ein einfacher hölzerner Tisch, der ähnlich wie die Sedilien gestaltet ist und sich im Stufenbereich zu den Seitenschiffen befindet.
Taufe
Der neue Ort für die Taufe ist im südlichen Seitenschiff vor dem klassizistischen Altar. Drei aufgeschichtete Steine mit einer Glaszwischenlage sowie einer gläsernen Taufschale bilden den Taufstein.
Bildhauerwerkstatt Konrad Risch
Anton Günther Weg 2
85080 Gaimersheim
Wir wollen Ihnen in den folgenden Pfarrbriefen für die Innenrenovierung unserer Kirche, die wahrscheinlich bis Herbst 2013 andauern wird, einen ungefähren Fahrplan geben, anhand dessen Sie sehen können, welche Teilprojekte jeweils laufen. Hier können Sie den Zeitraum vom Beginn der Baumaßnahme (16. April 2012) bis zum September 2012 übersehen.
Die Spalten geben die jeweilige Kalenderwoche an. Natürlich sind immer Verzögerungen oder Komplikationen möglich. Aber es ist das Ziel, diesen Projektrahmen straff durchzuziehen.
Nach dem überwältigenden Erfolg des 1. Spendenlaufs 2008 anlässlich der 50-Jahr-Feier der Schule in Rebdorf konnte der Erlös von insgesamt mehr als 23.000 € zugunsten der Missionsarbeit der Herz-Jesu-Missionare in Afrika und anderer humanitärer Projekte gespendet werden.
Am 18. Mai 2012 wurde der 2. Spendenlauf durchgeführt, denn die alte Rebdorfer Pfarr- und Schulkirche braucht unsere Hilfe. Seit der Schulgründung 1958 durch die Herz-Jesu-Missionare ist die Kirche ganz eng mit der Schule verbunden und aus dem Schulalltag nicht wegzudenken. Im Laufe der vergangenen 54 Jahre wurden hier schon mehrere tausend Schüler feierlich als Realschüler begrüßt und nach erfolgreicher Schulzeit mit Segenswünschen für ihr weiteres Leben verabschiedet. Fast alle Schulgottesdienste werden hier gefeiert.
Deshalb hatte die „Schülermitverantwortung“ - das sind die gewählten Klassensprecher aller Rebdorfer Schulklassen des laufenden Schuljahres - beschlossen, den Erlös dieses Spendenlaufes komplett ohne Abzüge für die Sanierung der Schulkirche zu spenden.
Neu bei diesem 2. Spendenlauf: Das Lehrerkollegium hat mitgemacht. Nicht unbedingt joggend - aber flotten Schrittes walkend - signalisierten auch die Lehrer ihre Verbundenheit mit der Kirche.
Alle haben den Rundweg von einem Kilometer mehrfach absolviert - je nach Lust und Kondition. Im Vorfeld suchten sich alle Läufer Sponsoren, die pro gelaufener Runde einen frei wählbaren Betrag zusicherten. Jede gelaufene Runde wurde während des Spendenlaufs auf einer Laufkarte abgestempelt. Danach wurden die Sponsoren gebeten, den versprochenen Betrag zu spenden.
Wir dürfen neugierig sein, welche Gesamtsumme die Schul-gemeinschaft für unsere Kirche „erlaufen“ hat.
Anke Müller

Unter diesem Leitwort will die Renovabis-Pfingstaktion 2012 notleidende und benachteiligte Kinder im Osten Europas vom Rand ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rücken. Kinder sind überall auf der Welt die schwächsten Glieder der Gesellschaft. In den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas befinden sie sich aufgrund des dramatischen Wandels nach der politischen Wende auch heute noch in besonders schwierigen Situationen. Renovabis wirbt daher in diesem Jahr ausdrücklich um Solidarität mit ihnen. Hauptgeschäftsführer Pater Stefan Dartmann SJ: „Die Kinder und ihre Familien sollen spüren, dass sie sich auf Renovabis verlassen können.“
Konkret gefördert werden Heime und Tagesstätten für Waisen und Straßenkinder, ebenso für Kinder, die unter den Folgen von Arbeitsmigration leiden.
Während der renovierungsbedingten Schließung der Rebdorfer Kirche ist die Pfarrgemeinde zu den Gottesdiensten nach Marienstein eingeladen: Sonntag 7.30 Uhr und 10.00 Uhr, nach Wasserzell: Sonntag 9.00 Uhr und ins Kinderdorf: Sonntag 9.00 Uhr.
27. Mai, Sonntag: Pfingstfest
Rebdorf: 10.00 Uhr: Festgottesdienst mit der Schola Rebdorf
19.00 Uhr: Maiandacht mit den Kaldorfer Sängern
Wasserzell: normale Gottesdienstordnung
28. Mai, Pfingstmontag: Normale Sonntagsordnung
03. Juni, Sonntag: Kinderkirche im Medidtationsraum (Pfarrzentrum)
Die Kinder können um 9.45 Uhr gebracht und nach dem
Pfarrgottesdienst abgeholt werden.
Thema: „Wasser schenkt Leben“
07. Juni, Donnerstag, 8.00 Uhr Fronleichnam in Wasserzell
Rebdorf, normale Gottesdienstordnung
10. Juni, Sonntag: Fronleichnam in Rebdorf
8.30 Uhr: Gottesdienst beim Rebdorfer Friedhof; danach Prozession
Siehe Sonderankündigung im Anschluss!
Bei schlechtem Wetter normaler Gottesdienst in der St. Anna Kirche
Um 11.00 Uhr kein Gottesdienst
22. Juni, Freitag: Johannisfeuer der Jugend
24. Juni, Sonntag: Patrozinium und Pfarrfest
Rebdorf: 10.00 Uhr Festgottesdienst; anschließend Pfarrfest im Gabrielihof
1. Juli, Sonntag, 10.00 Uhr: Kinderkirche im Meditationsraum
(Pfarrzentrum)
Die Kinder können um 9.45 Uhr gebracht und nach dem Pfarrgottesdienst abgeholt werden. Thema: „Unter Gottes Schirm“
14. Juli, Samstag: Pfarrausflug nach Waldsassen
siehe Sonderankündigung im Anschlus
15. August, Mitt
15. August, Mittwoch, Mariä Himmelfahrt
Rebdorf und Wasserzell: normale Gottesdienstordnung mit
Kräutersegnung
Fronleichnamsprozession in Rebdorf: Sonntag, 10. Juni 2012
In diesem Jahr führt uns der Weg wieder durch die Weinleite. Eucharistiefeier im Freien beim Rebdorfer Friedhof (1. Altar). Von dort ziehen wir auf der Kinderdorfstraße abwärts bis wir bei der Straße „Weinleite“ in das Wohngebiet einbiegen. Entlang dieses Weges geht es bis zur Ringstraße, um dann in den Wendehammer 30-46 einzubiegen. Der 2. Altar befindet sich bei Haus-Nr. 38. Anschließend geht es zurück zur Ringstraße bis zur Einmündung Kilian-Leibstraße 5–11. Beim Wendehammer: 3. Altar. Von dort ziehen wir wieder auf die Ringstraße zurück und weiter auf der Kinderdorfstraße bis zur Pater-Moser-Straße, dann rechts auf die Wiese gegenüber unserer Pfarrkirche (4. Altar und Schlusssegen).
24. Juni: Patrozinium und Pfarrfest 2012
Anschließend an den Festgottesdienst ab 11.00 Uhr Pfarrfest im Gabrielihof.
Beginnend mit Frühschoppen und Blasmusik
Weiter geht es mit Mittagsessen, diversen Schmankerln und kühlen Getränken.
Kinder und Jugendprogramm
Kaffee und Kuchen ab 14.00 Uhr – Ende gegen 19.00 Uhr

Das Stiftland, ein klösterliches Territorium im Norden Bayerns
Wir besuchen das Stiftland in der nördlichen Oberpfalz im Herzen Europas, eine Gegend mit großartigen Barockkirchen, Flusstälern und Teichlandschaften, aber auch mit interessanten Einblicken in die Erdgeschichte.
Unsere erste Station ist der kleine Ort Reuth am Rande des Steinwalds. In der St. Katharinenkirche überrascht uns ein wunderschöner Akanthusaltar. Die originelle Idee, die mediterrane Akanthus-Pflanze als phantasievoll geschnitztes Rahmenwerk für den Altar zu verwenden, stammt aus Böhmen.
Nach kurzer Besichtigung fahren wir weiter über Mitterteich nach Kappel, einer Wallfahrtsstätte zur Hl. Dreifaltigkeit. Mit der Kappl (erbaut 1685 - 1689) schuf der Kirchenbaumeister Georg Dientzenhofer ein „Werk, wie es die Welt noch nie sah“. Der kleeblattförmige Grundriss soll die Dreieinigkeit Gottes zum Ausdruck bringen. Hier hält Pater Michael einen Wortgottesdienst.
Gegen Mittag erreichen wir unser Hauptziel, die Zisterzienserabtei Waldsassen. Wir erhalten eine Führung durch die Stiftsbasilika (erbaut 1682 – 1704), eine der großartigsten Barockkirchen Bayerns. Der Innenraum beeindruckt mit herrlichem Schmuck, zarten Fresken und einem reichen Reliquienschatz aus den Katakomben Roms. Die ehemalige Gruft für die Zisterziensermönche unter der Basilika gilt als eine der größten Klostergruften Deutschlands.
Im Haus St. Joseph des Klosters essen wir zu Mittag (12.30 – 14.30 Uhr).
Nach der Mittagspause Führung durch die weltberühmte Stiftsbibliothek der Zisterzienserabtei Waldsassen mit wertvollen historischen Büchern und reichem Schnitzwerk.
Eine kleine Ausstellung gibt Auskunft über das derzeitige Leben der Zisterzienserinnen im Kloster. Nach der Besichtigung Zeit zur freien Verfügung bis 16.00 Uhr.
Zum Abschluss unternehmen wir einen Ausflug in die Erdgeschichte: Wir besuchen das Geozentrum Windischeschenbach mit der bedeutendsten Forschungstiefbohrung der Welt (9100m).
Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung und der Besteigung des Bohrturms geht es weiter zum Parkstein, der letzten Station unserer Fahrt. Wir bestaunen den schönsten Basaltkegel Europas und stärken uns am Fuß dieses Vulkanschlots mit einer zünftigen Brotzeit für die Heimfahrt.
Abfahrt: 7.00 Uhr am Parkplatz der Pfarrkirche Rebdorf
Ankunft: ca. 22.00 Uhr
Anmeldung im Pfarrbüro bis 24.6.2012
Fahrtkosten: 25,-- Euro einschließlich Führungen
Vermutlich ist er vielen von uns gar nicht sonderlich aufgefallen, Bruder Hans Smida MSC, von 2004 bis eben 2012 bei uns in Rebdorf, ein eher stiller Mann, Handwerker von Beruf, aber auch Diakon, der gelegentlich im geistlichen Amt am Altar auftrat, auch Andachten vorstand, so im Mai oder beim Kreuzweg. Die Kommunion spendete er, vornehmlich den Kranken in Rebdorf und Wasserzell. Doch zog er sich lieber zurück, da er meinte, diese Aufgabe könne ja auch ein „normaler“ Laie ausüben.
Verschiedenen Niederlassungen seiner Ordensgemeinschaft hat er in den fast 50 Jahren seines Ordenslebens gedient, etwa in einer Pfarrei in Slowakien, wofür er die Landessprache lernte; auch viele Jahre lang in Birkeneck südlich vom Münchner Flughafen, wo er Lehrlinge betreut hatte.
In Rebdorf sorgte er als Koch für seine Mitbrüder. Handwerkliche Tätigkeiten liebt er und unterstützte damit auch unsere Pfarrei. Wir haben ihn immer wieder vor der Kirche gesichtet, wo er den steilen Hang rechts und links vom Treppenaufgang „beackert“ und für prächtigen Blumenschmuck gesorgt hat.
Gesundheitliche Probleme beeinträchtigen sein Leben, sodass er sich in letzter Zeit mehr und mehr zurückzog. Eine offizielle Verabschiedung wollte er nicht, als er jetzt nach Bad Kissingen aufbrach, um dort in einem Haus seines Ordens zu leben. Dankbar für seine Arbeit hier bei uns wünschen wir ihm Gottes Segen, nämlich alles Gute!
gms
Babylonisches Exil oder Entdeckung neuer Möglichkeiten
Auch wenn in der Pfarrkirche die Bauarbeiter die Herrschaft übernommen haben, können sich die Pfarrangehörigen kaum über einen Mangel an Gottesdiensträumen beklagen. Mit den Kirchen in Wasserzell, in Marienstein und im Kinderdorf gibt es für Werk- und normale Sonntage ansprechende Räumlichkeiten für Gebet und Messfeier.
Während die Kirche im Kinderdorf mit dem Bau dieser Einrichtung ab 1974 vor allem für deren Bewohner geschaffen wurde und in der Folgezeit Kirchgänger aus Blumenberg anzog, schauen die Gotteshäuser von Wasserzell und Marienstein auf eine Jahrhunderte währende kirchliche Tradition zurück.
Wasserzell wurde von Beginn als Orts- und Wallfahrtskirche für die Bevölkerung geschaffen; nach der Säkularisation als Filialkirche der Dompfarrei, ab 1930 als deren Expositur und ab 1973 Filialkirche von Rebdorf.
Die Mariensteiner Kirche diente bis zur Säkularisation den dortigen Augu-stiner Chorfrauen als Klo-sterkirche. Nach einer lan-gen Zeit der Unsicherheit, nach Verkauf der Kloster-gebäude im Jahr 1838 in Privathand und Veräußer-ung der Kicheneinrichtung, wurde sogar mit dem Abbruch der Kirche begonnen.
Da aber die Mariensteiner Bevölkerung nach St. Wal-burg, dem sie pfarrlich zu-geteilt war, zum Gottesdienst gehen musste, schenkten die privaten Be-sitzer 1842 die Kirche der Gemeinde Marienstein.
Nach Herbeischaffung der nötigen Paramente und nach Übernahme der Bau-last durch die Gemeinde, erlaubte am 18.5.1843 Bischof August von Reisach die Wiedereröffnung als Filialkirche von St. Walburg. Am 20.8.1843 konnte der erste Gemeindegottesdienst gefeiert werden. Die Kirche in Rebdorf war zu dieser Zeit als simultane (katholisch und evangelisch) Anstaltskirche nur für die Insassen des Arbeitshauses und die Aufseher bestimmt. Dies sollte sich erst mit der Auflösung des Arbeitshauses und der Übernahme des Klosters durch die Herz-Jesu-Missionare im Jahr 1958 ändern.
Somit hat die St. Anna Kirche in Marienstein gegenüber der heutigen Pfarrkirche die längere Tradition als öffentliches Gotteshaus.
Bei so vielen Möglichkeiten zum Kirchgang im Pfarrsprengel besteht kein Grund, dass sich die Rebdorfer Kirchengemeinde während der Umbaumaßnahmen in alle Winde zerstreut. HR
Durch das Sakrament der Taufe wurden in die Kirche aufgenommen:
Ben-Elija Maria Niedermeier Rebdorf
Paula Leona Lillemor Haas Wasserzell
Carla Lotta Lillia Haas Wasserzell
Rebecca Viktoria Rehm Rebdorf
Serkan Tozun Wasserzell
Bennet Pöppel Rebdorf
Maximilian Anton Heidenreich Rebdorf
Tabea Josephine Maria Stephan Rebdorf
Susann Thiele Wasserzell
In die Ewigkeit gingen voraus:
Brigitta Maria Schindler Rebdorf
Aloisia Kühn Rebdorf
Konrad Regler Rebdorf
Rosina Steib Wasserzell
Erstkommunion unseres Sohnes Severin am Gründonnerstag
Dieser Gründonnerstag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Severin geht zur ersten Kommunion - wie soll das gehen, wo er doch kaum eine Messe durchstehen kann? So dachten wir, als das Thema Erstkommunion aufkam. Pater Michael nahm uns dann einiges Gewicht ab, er gab uns jede Freiheit, die Zeremonie nach unseren Bedürfnissen zu gestalten. So erlebten wir Inklusion im Gottesdienst, wie sie schöner nicht ausfallen hätte können. Die Musik, die in Severins Leben solch eine herausragende Rolle spielt, erhielt den Vorrang vor dem Wort, die Kinder, die ihm ebenfalls sehr wichtig sind, waren in die Messe fest eingebunden und damit konnte auch Severin sich in ihr wiederfinden. So konnte er mitfeiern und sich in den ihm so auf den Leib geschneiderten Rahmen einfügen. Wir fühlten uns in gewisser Weise mit am Tisch bei der Feier des Abendmahls, eine wahrhaft beglückende Erfahrung. Dafür wollen wir Dank sagen allen, die so tatkräftig mitgeholfen haben und sich auf die etwas andere Gründonnerstagsmesse eingelassen haben, vorneweg Pater Michael, aber auch der Musik, den Erstkommunionkindern und der gesamten Kirchengemeinde von den Vierzehn Nothelfern in Wasserzell.
BG
Johanna wollte immer dabei sein, wenn sich die Kinder von Wasserzell trafen, um sich für ihre Erstkommunion vorzubereiten. Wir hatten den Eindruck, dass sie auf diesen ganz besonderen Tag mit großer Erwartung geradezu hinlebte.
Und dann war es soweit – und Johanna wusste, es war ihr großer Festtag. Ihre strahlenden Augen waren nicht nur für uns beglückend – auch alle, die diese Abendmahlsfeier miterlebten, schienen unsere Empfindungen zu teilen. Das laute „Amen“, das unsere Johanna sprach, nachdem sie ihre erste Heilige Kommunion empfangen hatte, wird uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben.
Severins Eltern haben so schöne Worte des Dankes gefunden – wir möchten uns ihnen anschließen, nicht ohne noch einmal Pater Michael herzlich zu danken. Er hat unsere Angst und unsere Sorgen, die uns schon von Beginn des Jahres an geplagt haben, auf unnachahmliche Art klein werden lassen.
KF
Unter dem Leitmotiv „Mit Jesus in einem Boot“ stand in diesem Jahr die Vorbereitung der 19 Erstkommunionkinder aus Wasserzell und Rebdorf. So schmückte auch ein wunderschön mit Fotos und Steckbriefen bestücktes Segelboot den Altarbereich, als sich die Kommunionkinder am 28. Februar der Gemeinde vorstellten.
Die Zeit bis zur Ersten Heiligen Kommunion war nicht nur mit den Gruppenstunden, sondern auch mit verschiedenen spannenden Aktivitäten gut ausgefüllt. Besonders viel Spaß hatten die Kommunionkinder beim Brotbacken im echten Obereichstätter Holzofen. Herr Winhard und seine Helfer zeigten den Kindern mit viel Geduld und Eifer, wie ein köstliches Brot bereitet wird, und jedes Kind durfte am Ende sein selbstgebackenes Brot stolz mit nach Hause nehmen. In der Warte- bzw. Backzeit erlebten die Kinder einen interessanten Ausflug zur Obereichstätter „Bergziege“ und durften den herrlichen Ausblick auf das Altmühltal genießen. Nicht minder spannend war der Besuch des Kirchturmes der Rebdorfer St. Johannes-Kirche mit Pater Michael Huber im Rahmen einer Erkundung der Gemeindekirche. Begeistert kletterten die Erstkommunionkinder bis zum höchsten Punkt des Turmes und erlebten das Glockenläuten aus nächster Nähe.
Am feierlichen Erstkommuniongottesdienst am 15. April standen wiederum Symbole im Mittelpunkt, die zum Thema „Mit Jesus in einem Boot“ passten. Kompass, Leuchtturm, Rettungsweste, Knoten, Seile und Segelboot lieferten wichtige Begriffe, die im religiösen und sozialen Leben der Kinder von großer Bedeutung sind. Pater Michael Huber begeisterte die Kommunionkinder mit einer Piratenaugenklappe, die er für seine einfühlsam und symbolträchtig gefertigte Predigt für die Kinder benutzte. Einen wunderschönen Ausklang fand die diesjährige Erstkommunionvorbereitung in einem gemeinsam von Rebdorfer, Wasserzeller und Obereichstätter Kommunionkindern und deren Eltern sowie Pater Huber und Pfarrer Kiermaier veranstalteten Tagesausflug zur berühmten Harburg und nach Maria Brünnlein/Wemding. Morgens durften sich Kinder und Erwachsene bei einer sehr interessanten Führung durch die Harburg für eine Zeitlang in die mittelalterliche Welt der Ritters- und Adelsleute begeben. Das gemeinsame Mittagessen fand in der Gaststätte „Zur Wallfahrt“ statt. Anschließend hatte die Gruppe die ganz seltene Gelegenheit, mit Wallfahrtsdirektor Monsignore Weiß den Turm der berühmten Wallfahrtskirche Maria Brünnlein zu erklimmen. Faszinierende Einblicke in den Bau der alten Kirche – die Ursprünge gehen auf das Jahr 1680 zurück - sowie in die Gewölbe oberhalb der Kirche begeisterten die mutigen Teilnehmer, vor allem die Erstkommunionkinder. Das Abfüllen des frischen Quellwassers vom Gnadenaltar Unserer Lieben Frau von Wemding und eine schöne Andacht mit Pater Huber in der Basilika bildeten das Ende des gelungenen Kommunionausflugs.
D. Kusche
Vorbereitungsteam: Claudia Schmid, Irmgard Schneider
Verschiedene Themen wurden in unserer Gruppe besprochen: „Was ist mir heilig? Was bedeutet heilig? Was ist Geist, was Ungeist? Pfarrgemeinde und unsere Kirche.“
Als Firmprojekt entschieden unse-re Firmlinge, sich aktiv an der Re-novierung unserer Pfarrkirche zu be-teiligen, wobei viele gute und brauchbare Ideen vorgetragen wur-den. So soll durch verschiedene Ak-tionen, gemeinsam mit den Ministranten und der ge-samten Pfarrju-gend, die Paten-schaft für ein Fresko in unserer Pfarrkirche übernommen werden.
Als erste Aktion ist am 13. Mai, dem Muttertag, ein Rosenverkauf geplant, dessen Reinerlös in das oben genannte Projekt einfließt.
Weitere Projekte werden folgen.
Abschließend entwickelten wir gemeinsam ein lebendiges Labyrinth und stellten den Unterschied zwischen Labyrinth und Irrgarten fest. Ein Irrgarten besteht aus vielen Wegen mit vielen Sackgassen. Ein Labyrinth hingegen besteht aus EINEM Weg, der in die MITTE führt und wieder hinaus. In der Mitte angekommen ist eine bewusste Kehrtwende notwendig, um denselben Weg wieder zurückzugehen.
Der Weg hinein ist von Unsicherheit und dem Gedanken: „Was wird mich erwarten“, geprägt. Im Zentrum angekommen, kommt der Moment der Gewissheit und der bewussten Umkehr. Der Rückweg ist von dem Gedanken getragen: „Ich kenne bereits den Weg und kann ihn sicher und ohne Angst an meinen Anfangspunkt zurückgehen und ihn wieder neu mit neuer Kraft beginnen.“
Claudia Schmid
Kaffee und Kuchen für guten Zweck
Für ein Heim für Straßenmädchen in Nairobi/Kenia engagierten sich die Firmlinge Anna Schlund, Luis Bittl, Sarah Rott, Jakob Luff, Lucia Eichiner, Ricarda Bauernfeind und Luzia Spiegl (nicht im Bild). Die dort tätige Sozialarbeiterin und Botschafterin von Misereor Regina Nduku Kakue besuchte die Firmlinge an ihrem Verkaufsstand auf dem Ostermarkt.
Die siebenköpfige Firmgruppe unter Leitung von Gerhard Rott und Dagmar Kusche hatte sich im Rahmen ihrer Firmvorbereitung ein ganz besonderes Projekt ausgedacht. Sie verkauften auf dem traditionellen Ostermarkt am „Pfahlbrünnle“ Kaffee und Kuchen und konnten sich am Ende des anstrengenden, aber fröhlichen Tages über eine ansehnliche Summe in ihrer Geldkassette freuen: 422,-- Euro waren durch den Verkauf von fast 20 selbstgebackenen Kuchen und von einer professionellen Kaffeemaschine bereiteten Kaffeespezialitäten eingenommen worden. Mit Feuereifer hatten die sieben Firmlinge sich auf diese Aktion vorbereitet und genau überlegt, mit welchen Plakaten und Informationsmaterialien sie für ihre Projekte werben konnten. Über den Zweck ihrer Verkaufsaktion hatten die jungen Firmlinge schon vorher abgestimmt: Die Hälfte des Erlöses geht an eine Einrichtung für Straßenmädchen in Nairobi/Kenia – dem Rescue Dada Centre -, das maßgeblich von Misereor unterstützt wird. Zur Freude der Firmlinge besuchte sie eine Misereorrepräsentantin aus Kenia, die Sozialarbeiterin Regina Nduku Kakue, die just am Sonntag des Ostermarkts in Eichstätt weilte und aus erster Hand von dem Zentrum für Straßenmädchen berichten konnte (s. Foto). Die andere Hälfte des Erlöses überreichten die Firmlinge Herrn Ziegelmayer vom Tierschutz-verein Eichstätt, denn es war ein ebenso großes Anliegen der Jugendlichen, dass die Ausbau- und Erweiterungspläne der Tierschützer, die natürlich dem Wohl der Tiere zugute kommen, unterstützt werden sollten. Diese Erfahrung, aus eigener Kraft, mit selbstbereiteten Kuchen und aktivem Zugehen auf die Kunden erfolgreich für eine gute Sache zu kämpfen, war wohl eine der wichtigsten Erlebnisse in der Firmvorbereitung, die schließlich auch eine Vorbereitung für ein aktives Christsein sein sollte.
Dagmar Kusche
Firmlinge vom Kinderdorf
Nico Andrischan, Simona Horvat, Christina Kaltenegger, Stefan Meyer, Jason Schönberg, Daniel Biedermann

Sonntag 7.30 U, 10.00 Uhr
Montag 19.00 Uhr St. Anna Kirche Marienstein
Dienstag 19.00 Uhr
Mittwoch 7.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag 19.00 Uhr
Samstag 7.30 Uhr
Wasserzell: Sonntag 9.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag jeweils 18.30 Uhr
Kinderdorf Marienstein: Sonntag 9.00 Uhr