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Erneuerung der Marienweihe des Bistums Eichstätt

Bischof Rackl

Marienweihe 1942: Bitte um Frieden

Die erste ausdrückliche Marienweihe des Bistums Eichstätt erfolgte im Kriegsjahr 1942. Bischof Michael Rackl begründete in einem Hirtenwort seinen Schritt, das Bistum unter den besonderen Schutz Marias zu stellen: „In Zeiten der Not und Gefahr wandten sich unsere Väter vertrauensvoll an Maria. Die Siege, welche die heilige Jungfrau erstritt, bereiteten die Rückkehr besserer Zeiten vor. So soll es auch in den Stürmen der Gegenwart sein.“

Der Bischof hatte bereits im Ingolstädter Münster und in der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding das Bistum der Dreimal Wunderbaren Mutter empfohlen, wie er in seinem Hirtenbrief feststellte. Zum Erntedankfest 1942 verfügte er für alle Gemeinden des Bistums die feierliche Weihe an die Muttergottes. Bei festlichen Gottesdiensten sollte, so Bischof Rackl, Maria zugleich als das „größte Anliegen“ die Bitte um Frieden vorgetragen werden.