Mit der Vereidigung der Mitglieder des Bischöflichen Sondergerichtshofes und einer Historikerkommission hat die erste Phase des Seligsprechungsprozesses für den Jesuitenpater Jakob Rem begonnen. Bei der Pontifikalvesper am 17. Januar 2010 im Ingolstädter Münster Zur Schönen Unseren Lieben Frau legte auch der Bischof von Eichstätt Gregor Maria Hanke, der den Gerichtshof und die Historikerkommission einberufen hat, und der Generalpostulator der Jesuiten Pater Anton Witwer, Rom, den Eid ab. Die am Prozess Beteiligten gelobten, ihren Auftrag in diesem Verfahren gewissenhaft zu erfüllen und sich streng an die geforderte Geheimhaltungspflicht zu halten.
Delegierter Richter (Vorsitzender):
Offizial Domkapitular Monsignore Dr. Stefan Killermann
Kirchenanwalt (Promotor Iustitiae):
Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik
Notarin:
Brigitte Schneider, Leiterin der Gerichtskanzlei des Offizialates
Vizepostulator:
Pfarrer Dr. Stephan Koster, Ammerfeld
Prof. Dr. Ernst Reiter, emeritierter Ordinarius für Kirchengeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Dr. Ludwig Brandl, Referent im Generalvikariat des Bistums Eichstätt
Dr. Rita Haub, Leiterin des Referats Geschichte und Medien der Deutschen Provinz der Jesuiten in München
Dr. Leo Hintermayr, Referent für diözesangeschichtliche Aufgaben des Bistums Eichstätt
Dr. Bruno Lengenfelder, Diözesanarchivar Eichstätt
Pressetext vom 3. Dezember 2009
Pressetext vom 17. Januar 2010
Eröffnung des Verfahrens am 17. Januar:

Ein Gebets- und Andachtsbild um die Seligsprechung von Pater Jakob Rem können Sie sich auch als PDF-Datei herunterladen.