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Bischof Hanke gedenkt der Reichspogromnacht

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht im Jahr 1938 hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am 9. November 2015 eine Rede in der Synagoge Hainsfarth gehalten. An diesem Tag vor genau 77 Jahren zerstörten Nationalsozialisten und ein von ihnen aufgestachelter Mob jüdische Geschäfte in ganz Deutschland und setzten Synagogen in Brand. In Hainsfarth wurde die Synagoge geplündert und verwüstet.

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hält eine Rede in der Synagoge Hainsfarth. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Eine Tafel in der Synagoge Hainsfarth. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Ein jüdischer Kantor trägt zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein Lied vor. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Eine Kippa in einem Schaukasten. Die Synagoge dient heute auch als Erinnerungsstätte. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Eine Torah einem Schaukasten. Die Synagoge dient heute auch als Erinnerungsstätte. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Ein Besucher mit Kippa verfolgt die Veranstaltung von der Empore aus. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Ein jüdischer Kantor trägt zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein Lied vor. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Bischof Gregor Maria Hanke (Mitte) vor einem Plakat in der Synagoge. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth, Sigi Atzmon (links), hält ihr Grußwort. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth, Sigi Atzmon, hält ihr Grußwort. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth, Sigi Atzmon, hält ihr Grußwort. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Einige stellen in der Synagoge sind bewusst nicht instandgesetzt worden. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hält eine Rede in der Synagoge Hainsfarth. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hält eine Rede in der Synagoge Hainsfarth. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Der Leuchter in der Synagoge bildet einen Davidstern. pde-Foto: Anita Hirschbeck
Schautafeln in der Synagoge, die heute auch als Erinnerungsstätte dient. pde-Foto: Anita Hirschbeck

Heute leben keine Juden mehr in dem schwäbischen Ort. Die Synagoge wird als Erinnerungsstätte und Raum für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Eigentümerin ist die Gemeinde Hainsfarth, die das Gebäude 1983 renovieren ließ. 1722 wurde die erste Synagoge in dem Dorf gebaut. Zeitweise war fast jeder zweite Einwohner in Hainsfarth ein Jude.