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Geschichte des Eichstätter Doms

8. Jh. Willibald und Bonifatius kommen im Jahr 740 nach "Eihstat". Sie finden einen zerstörten Ort mit einer unversehrten Marienkirche vor. Willibald empfängt 741 in Sulzenbrücken bei Erfurt die Bischofsweihe. In Eichstätt errichtet er ein Missionskloster. Bald danach entsteht die erste Bischofskirche in Steinbauweise. Sie ist 12 m breit.

11. Jh. Unter den Bischöfen Gebhard I. (1042 - 1057) und Gundekar II. (1057 - 1075) entsteht der frühromanische Dom mit einer Krypta (Unterkirche) im Ostchor. Dieser Bau erreicht fast die Länge des heutigen Domes.

14. Jh. Bischof Berthold Burggraf von Nürnberg (1351 - 1365) beginnt den Neubau des spätgotischen Domes. Dieser ist um 1396 weitgehend vollendet und im wesentlichen bis heute erhalten geblieben.

15. Jh. An der Südostseite des Domes entsteht ab 1480 das zweischiffige Mortuarium als Begräbinisstätte des Domkapitels.

16. Jh. Loy Hering gestaltet 1514 die Sitzfigur des heiligen Willibald aus Jurakalkstein.

18. Jh. Dombaumeister Gabriel de Gabrieli erbaut 1714 bis 1718 die prächtige Westfassade im Barockstil.

20. Jh. Von 1971 bis 1975 wird der Dom gründlich renoviert und umgestaltet. Umfangreiche Bodengrabungen bringen wichtige neue Erkenntnisse zur Geschichte des Domes. 1989 wird die Grablege für die Bischöfe in der letzten nördlichen Seitenkapelle im modernen Stil ausgestaltet.









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Sanierung der Westfassade
Sanierung der Westfassade