
Die Vorstandschaft des Eichstätter Diözesanrates traf sich mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl. Von links: Nikolaus Schmidt, Richard Ulrich, Dr. Klaus Stüwe, Johanna Bittl, Marlies Müller, Dr. Reinhard Brandl, Gerda Bauernfeind, Jürgen Saalwirth, Barbara Keckl.
Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Die Situation in Afghanistan und das Sparpaket der Bundesregierung standen im Mittelpunkt eines Gespräches, zu dem der Vorstand des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt und der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl in Ingolstadt zusammenkamen. Brandl ist seit der letzten Bundestagswahl Abgeordneter der Landkreise Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt.
Als Mitglied des Verteidigungsausschusses informierte Brandl die Diözesanratsmitglieder über die Situation in Afghanistan und die Ziele des dortigen Einsatzes. Kritische Rückmeldungen gab es zum beschlossenen Sparpaket der Bundesregierung. So machten die Vorstandsmitglieder deutlich, dass angesichts einer enorm gestiegenen Staatsverschuldung in der Gesellschaft durchaus das Bewusstsein vorhanden sei, dass gespart werden muss. Sparmaßnahmen würden aber nur dann mitgetragen, wenn sie als sozial gerecht empfunden werden. Das Sparpaket setzte aber gerade bei den Gruppen an, die schon lange keine Reserven mehr haben.
Vorstand und Brandl betonten am Ende den guten und interessanten Austausch und bekundeten die Absicht auch weiterhin in Gesprächskontakt zu bleiben.
Der Diözesanrat ist das oberste Laiengremium der Katholiken im Bistum Eichstätt. Er ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Dekanatsräte und der katholischen Verbände sowie weiterer Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Er hat das Ziel die Positionen katholischer Christen in der Öffentlichkeit zu vertreten.