Studium

Die Immatrikulation und das Studium an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Theologische Fakultät) für den Diplom-Studiengang Katholische Theologie mit dem Studienschwerpunkt „Ostkirchliche Theologie“

1) Voraussetzungen

Für die Immatrikulation ist das Abitur (Matura, Attestat) die Voraussetzung. Falls das Abschlusszeugnis der Schule nicht dem „Hochschulzugang“ in Deutschland entspricht, ist ein zweijähriges Studium im Fach Theologie erforderlich. Dies wird in den meisten Fällen als "fachgebundene Hochschulreife" anerkannt.


2) Der Diplom-Studiengang Katholische Theologie mit dem Studienschwerpunkt "Ostkirchliche Theologie"

•       Diplom-Theologie (Dipl. theol.)


Es handelt sich um einen zehnsemestrigen Diplom-Studiengang mit allen philosophischen, biblischen, historischen, systematischen und praktischen Fä­chern der Theologie. In diesen bestehen ab dem fünften Semester ostkirchliche Schwerpunktangebo­te in Patrologie, Kirchengeschichte, Konfessions­kunde, Dogmatik, Liturgiewissenschaft, Philosophie und Kirchenrecht.

3) Akademische Grade:

 

•       Lizentiat (Lic. theol.)

Es handelt sich um einen sechssemestrigen Studiengang für Postgraduierte mit Qualifizierungs- möglichkeiten in allen oben genannten Fächern der Theologie.
    

•       Promotion (Dr. theol.)

Es handelt sich um einen etwa achtsemestrigen Studiengang für Postgraduierte mit ostkirchlichen Schwerpunkten an folgenden Lehrstühlen und Professuren:

Lehrstuhl für Philosophische Grundfra­gen der Theologie

Studieninhalte sind Ontologie, Metaphysik, Anthropologie und Sprachphilosophie der großen abendländischen Tradition. Von besonderer Bedeu­tung für die Studierenden aus dem christlichen Osten ist die Beschäftigung mit der griechischen Philo­sophie, z.B. mit Piaton und Dionysius Pseudo-Areo-pagita.

Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte und Patrologie

Studieninhalte sind die Entwicklung der Alten Kirche in Theologie, Institutionen, Bewegungen, li­turgischem und spirituellem Leben, deren Verfloch­tenheit mit den geistigen, politischen und gesell­schaftlichen Gegebenheiten der Antike sowie Leben, Lehre und Wirkungsgeschichte der östlichen und westlichen Kirchenväter.

Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kir­chengeschichte

Studieninhalte sind ausgewählte Fragestellungen der Kirchengeschichte des frühen Mittelalters bis in die Gegenwart und deren Bedeutung für die Entwicklung in Kirche und Gesellschaft. Besondere Schwerpunkte bilden die Epochen der Reformation und des konfes­sionellen Zeitalters sowie der Ordensgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit im gesamteuropäischen Kontext.

Lehrstuhl für Fundamentaltheologie

Neben der fundierenden und apologetischen Aufgabe wird vor allem die ökumenische Thematik und hier speziell die Ost-West Ökumene behandelt. Ostkir­chenkunde gehört dabei ebenso zum Studieninhalt wie aktuelle Sachfragen in der Beziehung zwischen der röm.-kath. Kirche und den unierten bzw. orthodoxen Kirchen.

Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmen­geschichte

Studieninhalte sind die Kernaussagen der christ­lichen Botschaft. Gefragt wird vor allem nach der Wahrheit des historisch begegnenden Wortes Gottes, danach auch, wie die christliche Botschaft konsistent und in ökumenischer Weite zu verstehen und im Sinne des Glaubens anzunehmen ist.

Professur für Kirchenrecht und Kirch­liche Rechtsgeschichte

Neben dem Erwerb kanonistischer Grundkenntnisse und der Befähigung zu einem verantworteten Um­gang mit den allgemeinen rechtlichen Normen des kirchlichen Dienstes werden neben der Geschichte des Kirchenrechts der östlichen Kirchen besonders die Spezifika des Verfassungsrechts sowie der Mysterien im CCEO entfaltet.