

Buchtipp
Ein Kind geborn
Ingolstädter Krippen aus drei Jahrhunderten stellt der Bildband „Ein Kind geborn“ vor. Er wurde vom Katholischen Stadtdekanat herausgegeben und bezieht sich auf die reiche, vor allem von den Jesuiten geförderte Tradition der Weihnachtskrippen. Ingolstadt ist eine der ersten Städte in Bayern, in der eine Weihnachtskrippe erwähnt ist. Die Stadt an der Donau sei gewissermaßen die „Wiege“ der berühmten altbayerischen Krippenkultur, so in einer Information des Verlags Schnell + Steiner, bei dem das Buch erschienen ist.
Der Bildband dokumentiert mit Bildern des Photographen Georg Pfeilschifter, detailliert die zum Teil lange vergessenen Kunstwerke. Der Rundfunkjournalist und Historiker Gerald Huber spannt einen weiten Bogen vom Ursprung der Idee der "Geburt des Kindes" bis zu den einzelnen Krippen-Künstlern. Domkapitular Josef Blomenhofer, langjähriger Ingolstädter Stadtdekan, führt mit einer theologischen Einleitung in das Weihnachtsgeheimnis ein.