Der Jakobsweg erfreut sich großer Beliebtheit. Leider wird er von vielen „Wellnesswanderern“ genutzt, denen die geistliche Dimension des Pilgerns fremd ist.
Um den Jakobsweg mit diesem geistlichen „Mehrwert“ zu erfüllen, haben sich auf die Einladung des Diözesanen Zentrums für Berufungspastoral 25 Pilger auf den Weg gemacht. In den Vorjahren hat man schon einige Etappen, nämlich von der Eichstätter Frauenbergkapelle bis zur Wallfahrtskirche in Bergen oder von Bergen bis Schweinspoint zurückgelegt. In diesem Jahr haben wir dort angefangen wo wir das letzte Jahr aufgehört haben, um wieder ein Stück auf dem Ostbayerischen Jakobusweg unterwegs zu sein. Das Ziel des Pilgertages war Donauwörth.
Nach einer geistlichen Einstimmung in Schweinspoint konnte die Wegstrecke ca. 17 km begonnen werden. Unterwegs haben wir immer wieder Stationen in den Kirchen gemacht, die auf unserem Weg lagen. Subregens Thomas Stübinger trug geistliche Impulse zum Leitwort des diesjährigen Weltgebetstages für geistliche Berufe „Seid meine Zeugen!“ vor. Neben Gebeten und Gesängen, war auch Zeit für Stille und den persönlichen Austausch. Die Gruppe war sehr bunt zusammengesetzt aus Mitgliedern der Interessentenkreise, Mitgliedern der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe und Freunden des Jakobusweges.
Um 16.00 Uhr haben wir unseren Pilgerweg mit einer hl. Messe im Liebfrauenmünster in Donauwörth abgeschlossen und uns zum Ausklang die wohlverdiente Einkehr in Donauwörth gegönnt. Müde, aber geistig-geistlich erfüllt konnten wir die Heimreise nach Eichstätt antreten, diesmal aber wieder mit dem Auto.
