Zum Diözesantag der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe konnte der geistliche Leiter, Subregens Thomas Stübinger, 140 Personen im Priesterseminar willkommen heißen. Das Thema des diesjährigen Diözesantages lautete: „Verschiedene Formen der Nachfolge“.
Der Tag begann mit einer festlichen Hl. Messe mit Bischofsvikar Georg Härteis im Dom zu Eichstätt. Bischof Gregor Maria wandte sich in Form eines Grußwortes an die treuen Beter, weil er aufgrund seiner Teilnahme an der Bischofssynode in Rom nicht in Eichstätt sein konnte. Darin schreibt der Bischof: „Als Bischof freue ich mich, dass in den Gottesdiensten am monatlichen Gebetstag für geistliche Berufe- der auch als „Priesterdonnerstag“ bekannt und vertraut ist-, oder am Herz-Jesu-Freitag, in den Anbetungsstunden, im Rosenkranzgebet und bei anderen Gelegenheiten, das zentrale Anliegen der geistlichen Berufungen vor Gott gebracht wird.“ Der Bischof bittet die Beter weiterhin eine „Solidargemeinschaft zu bilden, die mit vereinter Stimme den Herrn der Ernte bittet, Arbeiter in seinen Weinberg zu senden.“ Die Gebetsgemeinschaft bilde so „einen Sauerteig, der das Ganze der Kirche verwandelt und ein Klima schafft, in dem junge Menschen den Ruf Gottes nicht nur hören, sondern ihm auch mutig folgen können.“ Beim gemeinsamen Mittagessen im Refektorium des Priesterseminars konnten sich die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft mit den „Früchten“ ihres Gebetes, mit den Alumnen des Priesterseminars treffen. In mehreren Vorträgen wurden verschiedenen Formen der Nachfolge vorgestellt: die Nachfolge als geweihte Jungfrau, als ständiger Diakon und als Priester. Kaffee und Kuchen und die Andacht um geistliche Berufe in der Kreuzkapelle schlossen den Tag der Begegnung ab, von dem alle Mitglieder wieder geistlich gestärkt in ihre Pfarreien zurückkehren konnten.
