Der Einladung zum Diözesantag der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe sind wieder sehr viele Beterinnen und Beter gefolgt. Subregens Thomas Stübinger vom Diözesanen Zentrum für Berufungspastoral, der Leiter der Gebetsgemeinschaft, hatte die Mitglieder wieder eingeladen um Ihnen Vergelt´s Gott zu sagen für ihren treuen Gebetsdienst.
Der Tag begann mit der heiligen Messe in der Schutzengelkirche mit unserem ehemaligen Generalvikar Dompropst em. Johann Limbacher. Limbacher entfaltete das Geheimnis der Berufungspastoral anhand des Tagesheiligen Johannes Capistrano.
Subregens Stübinger hatte Dompropst Limbacher eingeladen, weil dieser als Generalvikar das Anliegen der Berufungspastoral stets mit großem Interesse mitgetragen hatte.
Beim anschließenden Mittagessen quoll das Refektorium des Priesterseminars aus allen Nähten, denn es waren wieder sehr viele Mitglieder angereist. Beim Mittagessen konnten die Beter auch auf die Teilnehmerinnen des Interessentenkreises für Glaubens- und Lebensfragen treffen, die dieses mal beim Diözesantag ihre Arbeit und ihre Erfahrungen im Interessentinnenkreis vorstellen durften. Außerdem konnten die Beter mit den Alumnen die den Tischdienst durchführten, die Früchte ihres Gebetes sehen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Im Anschluss hielt Subregens Stübinger den Vortrag zum Thema: Geistliche Berufungen fördern. Mit vielen praktischen Tipps, aber auch mit viel persönlichem Zeugnis erzählte Subregens Stübinger vom Geheimnis der Berufung anhand Texten des Heiligen Vaters zu diesem Thema, die eine reiche Ernte darstellen.
Sehr beeindruckend für die Beter war das Zeugnis von zwei Ordensfrauen und zwei jungen Frauen aus dem Interessentinnenkreis, die über ihre Erfahrungen bei diesen Treffen berichten konnten. Der Interessentinnenkreis für Glaubens- und Lebensfragen existiert seit dem Jahr 2004 und trifft sich sechsmal im Jahr. Der Kreis ist unverbindlich, aber auch in einem positiven Sinne offen für die Förderung von geistlichen Berufen. Die Erfahrung zeigt, dass es in den Pfarrgemeinden manchmal zu wenige Möglichkeiten gibt, bei denen junge Frauen unter sich über ihren Glauben und ihre Lebensfragen ins Gespräch kommen können. Der Interessentinnenkreis soll hier eine Begegnungsmöglichkeit schaffen. Die Verantwortung dafür hat Subregens Thomas Stübinger in Zusammenarbeit mit Ordensfrauen aus der Diözese. Es hat sich als besonders bereichernd erwiesen, dass auch Ordensfrauen mit ihrer ganz persönlichen Glaubens- und Berufungsgeschichte als Ansprechpartnerinnen für die jungen Frauen zur Verfügung stehen. Für diesen Kreis wird gerne auch geistliche Begleitung angeboten. Die Themen, die bei den Treffen behandelt werden, kommen aus der Gruppe selbst und betreffen aktuelle Fragestellungen.
Schwester Annette Schwindl sagte, dass man den Interessentinnenkreis erfinden müsste, wenn es ihn nicht schon gäbe und sie berichtete sehr persönlich wie gestärkt sie selber von den Treffen immer wieder fort gehen konnte.
Schwester Edith Franzke berichtete bzw. entfaltete anhand von Psalm 16 das Geheimnis ihrer Berufung und ermutigte dadurch unsere Beterinnen und Beter. Zwei junge Frauen erzählten dankbar von den Treffen, dem zeitlichen Rahmen und von den behandelten Themen.
Nach dieser geistlichen Nahrung wurden die Mitglieder durch Kaffee und Kuchen im Refektorium des Priesterseminars gestärkt, bevor sie in der eucharistischen Andacht zum Jahresthema „Jesus Christus – Grund genug“, in der Schutzengelkirche letzte geistliche Anregungen mit auf den Weg bekamen.
Die fleißigen Beter bedankten sich herzlich bei Subregens Stübinger und bei Frau Thekla Schmidt, der Sekretärin des Zentrums für Berufungspastoral, für die liebevolle Durchführung des Tages, für die Zeichen der Wertschätzung und für die vielen guten geistlichen Impulse, durch die sie wieder gestärkt ihr wichtiges Gebetsapostolat mit neuer Freude aufnehmen können.



