

Referat Altenarbeit
Kostenpflichtige Arbeitshilfen und Materialien für Altenarbeit / Seniorenarbeit: Altenbildung, Altenseelsorge, Altenhilfe
ÄLTERWERDEN / LEBENSGESCHICHTE
AG für kath. Familienbildung (Hrsg.): Themenheft "Meine alten Eltern"; Neue Gespräche. Handreichungen für Familien und Gruppen, 34. Jg., Patmos Verlag, Düsseldorf 2004 (Nr. 5), 35 S., Sonderpreis EUR 1,80.
Näheres (Inhaltsverzeichnis, Editorial): www.akf-bonn.de/titelseiten/eltern_inhalt.gif.
Caritasverband Region Rhein-Mosel (Hrsg.): Lehrjahre sind keine Herrenjahre - Ausbildung und Berufszeit in den fünfziger Jahren, 2006, EUR 10,50, CD (51 Min).
Das Hörbild ist entstanden im Rahmen eines Biographieprojektes "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", das mit 60- bis 70-jährigen durchgeführt wurde. Es bietet ein facettenreiches Bild des alltäglichen (Arbeits-) Lebens der damaligen Jugendlichen. Die CD eignet sich deshalb nicht nur für die Arbeit mit älteren Menschen, sondern auch mit Schülern und Jugendlichen.
Caritasverband Region Rhein-Mosel (Hrsg.): Mit Schwamm und Schiefertafel in die Vergangenheit... - Frauen berichten aus Kriegs- und Nachkriegszeit, 2004, CD, EUR 10,00.
Das Hörbild ist entstanden im Rahmen eines Biographieprojektes: Sechs Frauen erzählen von ihrer Schulzeit während und nach dem II. Weltkrieg. Die Frauen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und leben heute im Kreis Ahrweiler. Einige berichten auch von Zuständen in Köln (Schüler mussten zum Neubau der Schule Steine mitbringen), Leverkusen (Granaten auf dem Schulweg), auf dem Land in Eitorf (Westerwald (V 2 / Bombenangriffe) sowie nach dem Krieg am Grenzbahnhof Remagen. Geeignet für den Schulunterricht, Altenarbeit, Biografiearbeit.
Evang. Heimstiftung Stuttgart (Hrsg.); Thiele, Albert (Red.): Abendsonne. 26 kleine Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken, Stuttgart, 2. Auflage 1990, 64 S., EUR 7,70.
Die Geschichtensammlung gibt in 26 kleinen Geschichten Begebenheiten und Erinnerungen aus dem Leben von Bewohnern eines Alten- und Pflegeheimes wieder. Heiter und lustig, ernst und traurig, besinnlich und erbaulich. Vieles spielt in der Vergangenheit, manches in der Gegenwart. Ein einfaches, aber ehrliches Büchlein, ausgeschmückt mit Scherenschnitten.
Evang. Johanneswerk, Fachseminar für Altenpflege (Hrsg.): Das Lebensbuch. Beispiele und Anregungen, Bad Berleburg 2005, 43 S., EUR 3,00.
Fotoalben mit Bildern, kleinen Geschichten und Erinnerungsstücken wie Eintrittskarten, Briefen oder auch einem Stück vom Brautschleier hat es immer schon gegeben, aber meist wagten sich nur besonders kreative und schreibgewohnte Menschen an solche Geschenke für die "runden" Geburtstage oder für festliche Anlässe wie Goldene Hochzeiten. Diese Broschüre, die 2006 den Oskar-Kuhn-Preis der BLEIB GESUND STIFTUNG gewonnen hat, bietet jedoch eine Anleitung, wie jede(r) solch ein Buch machen kann - ohne viel Aufwand, im Alltag (fast) nebenbei, nicht gleich als komplettes, anspruchsvolles Werk, sondern langsam mitwachsend, immer im Dialog mit dem Menschen, dessen Leben im Mittelpunkt steht. Ein solches Lebensbuch kann die "Hauptperson" in die Erinnerung an frühere Lebensphasen, an liebgewordene Gewohnheiten oder zentrale Erlebnisse ihres Lebens zurückführen. Und es kann Angehörigen und Pflegenden helfen, Zugang zu diesen Menschen zu finden, gerade dann, wenn sie im Alter demenziell verändert sind.
Gruber, Thomas (Hrsg.); Zehetmair, Hans (Hrsg.): Jung und Alt: Miteinander leben - voneinander lernen - einander zuhören, München 2008, EUR 5, 00, mit CD.
Anliegen dieses Buches ist es, die vielfältigen Möglichkeiten des Miteinanders herauszustellen und die veränderte Altersschichtung der Gesellschaft nicht als Problem, sondern als Chance für die gesellschaftliche Entwicklung zu sehen. Noch gibt es keine Modelle, die uns zeigen, wie mit der veränderten demographischen Entwicklung konstruktiv und kreativ umzugehen ist. Ein neues Zeitalter für Gesellschaftspioniere hat begonnen. Die Grundlagen dafür lieferten Ergebnisse und Erkenntnisse mehrerer Kooperationsveranstaltungen zwischen dem BR, der Stiftung Zuhören und der Hanns-Seidel-Stiftung. Unter der Frage "Wie gelingt der Dialog?" bei der Begegnung zwischen Jung und Alt werden im 1. ersten Teil zahlreiche Projekte und Ansätze aus der Praxis für die Praxis vorgestellt. Der 2. Teil gilt Hintergründen und Fakten zur Frage "Gibt es ein Generationenproblem?". Von Modellen und guten Beispielen ist auf einer beiliegenden CD zu hören.
Kath. Landvolkbewegung Dtld., (Hrsg.); Raischl, Bettina: Eure Alten werden Träume haben. Nachdenkliches (nicht nur) für Senioren, Reihe: Werkblätter der Kath. Landvolkbewegung Deutschl. Bd. 5, Bonn 2009, 16 S., EUR 1,00.
Wer traut schon jungen Leuten zu, "Propheten" zu sein. Und wer gesteht älteren Menschen zu, dass sie Träume haben, die mit Sehnsucht in die Zukunft weisen? Zu einem neuen Miteinander von jung und alt, zu einem Sich-Begegnen ohne Vorurteil und "Schubladendenken" möchte das Geschenkheft einladen. Es richtet sich (nicht nur) an Senioren. Es geht darin um die Wertschätzung der Generationen, um "Alter hat Zukunft", um Nachdenkenswertes für Großeltern, um Themen wie Dank, Loslassen und Hoffnung. Die Texte sind in großer, gut lesbarer Schrift gesetzt und ansprechend mit Bildern illustriert.
Willer-Gabriel, Maria Anna: Das Lesebüchlein: Zwei Jahre Schreibwerkstatt in der Kursana Residenz Prien, Prien 2007, 46 S., EUR 3,00.
2005 wurde an der Kursana Residenz in Prien eine Schreibwerkstatt gegründet. Was sich dort seitdem getan hat, was geschrieben und/oder vorgelesen wurde, wird in diesem schmalen Band auszugsweise dokumentiert. Es ist eine Sammlung von Geschichten alter Menschen, von ihnen selbst geschrieben oder zumindest diktiert. Die kurzen Geschichten sind zum Teil unterhaltsam; zum Teil machen sie einen betroffen und nachdenklich angesichts der geschilderten Lebensereignisse. Insgesamt ist es eine Dokumentation von Lebensschätzen, die den/die Leser/-in anregt, eigene Anekdoten und Lebensgeschichten in Worte zu fassen. Ausdrücklich ist die wertschätzende Aufmachung des Geschichtenbandes hervorzuheben.