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16.09.2016

Wechsel im Eichstätter ostkirchlichen Priesterseminar: Pater Franziskus Succar wird neuer Vizerektor und Mykola Dobra Präfekt im Collegium Orientale

Hypodiakon Mykola Dobra wird neuer Präfekt im Collegium Orientale. pde-Foto: Dobra (COr)

Pater Franziskus Succar OLM wird neuer Vizerektor im Collegium Orientale. pde-Foto: T. Succar (COr)

Eichstätt. (pde) – Pater Franziskus Succar OLM (30) wird neuer Vizerektor und Hypodiakon Mykola Dobra (32) wird Präfekt im Collegium Orientale Eichstätt. Beide sind bisher Kollegiaten des Eichstätter ostkirchlichen Priesterseminars. Die Ernennung durch Bischof Gregor Maria Hanke tritt mit dem 1. Oktober 2016 in Kraft. Franziskus Succar und Mykola Dobra übernehmen jeweils zur Hälfte die bisherige Aufgabe von Dr. Thomas Kremer (44), der seit 2014 den Dienst des Vizerektors ausübt. Kremer wird ab Oktober von seinem Trierer Heimatbischof für die Fertigstellung seiner Habilitation freigestellt.

P. Franziskus Taan Succar stammt aus dem Libanon und gehört der maronitischen Kirche an. Sein theologisches Grundstudium hat er an der Heilig-Geist-Universität von Kaslik (Libanon) absolviert. Er ist seit 2012 Priester und Mönch des Libanesischen Maronitischen Ordens (OLM). Nach einem Jahr der seelsorglichen Erfahrung im Libanon wurde er 2013 für das Lizentiatsstudium freigestellt und ist seit dieser Zeit im Eichstätter Collegium Orientale. Ab Oktober wird Pater Franziskus außerdem ein Promotionsstudium in Eichstätt aufnehmen.

Hypodiakon Mykola Dobra stammt aus Transkarpatien, dem südwestlichen Teil der Ukraine, und gehört zur griechisch-katholischen Eparchie Mukachevo, einer rechtlich eigenständigen katholischen Ostkirche. Nach dem ersten Teil seines theologischen Grundstudiums in Uzhhorod (Transkarpatien) entsandte ihn sein Heimatbischof Milan Šašik zum Auslandsstudium ins Collegium Orientale nach Eichstätt. Mykola Dobra hat sein Diplomstudium Theologie 2010 erfolgreich abgeschlossen und absolviert derzeit ein Promotionsstudium im Fach Alte Kirchengeschichte und Patrologie bei Prof. Dr. Johannes Hofmann, bei dem er seit 2015 auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist.