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24.02.2014

„Klimaschutz braucht Bildung“ – Diözese Eichstätt lässt Umweltauditoren ausbilden

Kursteilnehmer/innen mit Referentin Bettina Mühlbauer aus Eichstätt (vorne) im Kloster der Missionsdominikanerinnen in Strahlfeld bei Roding (Landkreis Cham) im Bistum Regensburg: Rechts im Bild - Lisa Amon, Umweltreferentin der Diözese Eichstätt, zweiter von Links – Abt Beda Sonnenberg. pde-Foto: Sr. Geraldine Busse

Eichstätt. (pde) – Vor knapp einem Jahr hat die Diözese Eichstätt ein Klimaschutzkonzept vorgestellt, um ihre Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel will das Bistum mit verschiedenen Maßnahmen erreichen. Dazu gehören die Umstellung auf Ökostrombezug, Nutzung von erneuerbaren Energien, energetische Gebäudesanierung, Energieeffizienzsteigerung, aber auch Umweltmanagement in kirchlichen Einrichtungen.

Für die Einführung und Begleitung von Umweltmanagementsystemen werden derzeit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates zum kirchlichen Umweltauditor/in weitergebildet. Auch Abt Beda Sonnenberg von der Benediktinerabtei Plankstetten nimmt an dem Ausbildungskurs teil. „Neben der Aneignung von Fachkenntnissen ist gerade auch der Austausch und das Vernetzen innerhalb der Kursteilnehmer sehr wichtig und wertvoll“, erklärt Lisa Amon vom Umweltreferat des Bistums Eichstätt, selbst eine der Kursteilnehmerinnen.

Der Kurs findet im Rahmen des bayernweiten Projektes „Klimaschutz braucht Bildung“ in verschiedenen Klöstern und Bildungshäusern statt. Projektträger sind die Katholische Erwachsenenbildung Bayern und die Umweltbeauftragten der bayerischen Bistümer. Für die Diözese Eichstätt erfolgt die Ausbildung in Kooperation mit dem Bistum Regensburg. Das bayerische Umweltministerium unterstützt das Projekt durch das Bereitstellen von  Fördermitteln.