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21.07.2017

„Ein Ort der offenen Herzen und helfenden Hände“: Bischof Hanke beim Abschluss der Flüchtlingserstaufnahme in Eichstätt

Bischof Gregor Maria Hanke bei der Abschlussfeier in der Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Maria-Ward-Realschule in Eichstätt. pde-Foto: Anika Taiber-Groh

Eichstätt. (pde) – Bei der Abschlussfeier der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der ehemaligen Maria-Ward-Realschule in Eichstätt hat Bischof Gregor Maria Hanke ein positives Fazit gezogen. Er bedankte sich bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich dort für die Bewohner eingesetzt hatten. „Für mich war das ein Ort des Lernens, ein Ort, an dem man offene Herzen und helfende Hände erfahren konnte, ein Ort, der irgendwie phänomenal war – auch im Leben der Stadt, im Leben unserer Kirche.“ Er selbst habe daraus viel mitnehmen können: „Ich bin sehr beschenkt worden durch diese Zeit hier, in der die Flüchtlinge Aufnahme fanden.“

Die Flüchtlingsarbeit und die Sorge um Hilfesuchende soll auch weiterhin ein Schwerpunkt im Bistum Eichstätt bleiben. „Wir wollen die Thematik nicht aus dem Auge verlieren“, sagte Bischof Hanke. Unter anderem die Stelle der Referentin für Flüchtlingshilfe im Bistum Eichstätt, die beim Malteser Hilfsdienst angesiedelt ist, und eine Weiterführung der Flüchtlingspastoral sollen dazu beitragen.

Das Bistum Eichstätt hatte der Regierung von Oberbayern das ehemalige Gebäude der Maria-Ward-Realschule von Herbst 2014 an mietfrei für die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden zur Verfügung gestellt. Es wurde eine Dependance der Erstaufnahme Bayernkaserne in München eingerichtet. Zwischenzeitlich waren knapp 300 Menschen untergebracht gewesen, zuletzt nur noch etwa 60. Über die zukünftige Nutzung des Hauses laufen derzeit Gespräche mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Mehr Informationen zur Flüchtlingsarbeit auch im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/asylsuchende.