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18.01.2017

„Der bedrohte Boden“ – Bistum Eichstätt veranstaltet Studientag

Eichstätt. (pde) – Zu einem Studientag mit dem Thema „Der bedrohte Boden – Was zu tun ist!“ laden das Bistum Eichstätt und die Katholische Landvolkbewegung Bayern für Samstag, 11. Februar, ins Priesterseminar ein. Nach einer Begrüßung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke um 10 Uhr wird der Expertentext aus sozialethischer Perspektive zum Schutz des Bodens von der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Titel "Der bedrohte Boden" vorgestellt. Bei der anschließenden Gesprächsrunde wird sich auch Bischof Hanke den Fragen den Publikums stellen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion gehen die Teilnehmer am Nachmittag vor allem der Frage nach, was aus der jeweiligen Sicht zum Schutz des Bodens getan werden muss. Auf dem Podium sitzen unter anderem Professor Markus Vogt, Lehrstuhl für christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, und Josef Wetzstein, Vorsitzender der Landesvereinigung ökologischer Landbau Bayern. Der Studientag endet mit einer Vesper ab 16.15 Uhr.

„Für das Überleben der Menschen ist die Erhaltung fruchtbarer Böden ein entscheidender Faktor“, heißt es in der Einladung des Referats Schöpfung und Klimaschutz im Bistum sowie der Katholischen Landvolkbewegung Bayern. „Trotzdem gehen durch falsche Nutzung jährlich rund 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verloren.“ Der Studientag soll auch zeigen, welche Schritte zum Schutz des Bodens unternommen werden müssen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk Eichstätt e.V. statt. Interessierte können sich mit Name, Anschrift, Telefonnummer und Mailadresse bis Freitag, 3. Februar, beim Referat Schöpfung und Klimaschutz per Fax (08421) 50-9901-662 oder E-Mail umwelt@bistum-eichstaett.de anmelden. Ein Flyer mit dem genauen Programm sowie Anmeldeabschnitt steht online unter www.bistum-eichstaett.de/umwelt.